30. Okt. 2009
Schleswiger Stadtwerke Sieger der EnergieOlympiade 2009
Die Innovationsstiftung Schleswig-Holstein hat ein zukunftsweisendes Projekt der Schleswiger Stadtwerke mit dem ersten Preis der EnergieOlympiade 2009 in der Kategorie >Große technische Maßnahme< ausgezeichnet.
Im Sommer 2007 haben die Schleswiger Stadtwerke die erste Speiserestevergärungsanlage zur effizienten Energiegewinnung in Deutschland in Betrieb genommen. In einem zusätzlichen Blockheizkraftwerk wird weitestgehend klimaneutral Strom und Wärme produziert. Der Strom wird in Schleswig und im Umland als Ökostrom vertrieben und die Wärme wird in das örtliche Wärmenetz geleitet, wodurch unter anderem das Klärwerk selbst sowie das dänische Gymnasium, die A.P. Möller Skolen "Auf der Freiheit", versorgt werden.
Gewonnen wird die Energie aus zerkleinerten und pasteurisierten Speiseabfällen, die zum Beispiel in Großküchen und Gaststätten in ganz Schleswig-Holstein anfallen. Die Speisereste werden täglich von der Firma Jokschus aus Husum eingesammelt, aufbereitet und per Tankwagen in das Schleswiger Klärwerk gefahren. Aus dem vergärten Speisebrei wird Biogas hergestellt, aus dem in einem extra dafür erweitereten Blockheizkraftwerk Strom und Wärme erzeugt wird.
Jährlich werden durch das Verfahren in Schleswig 12.000 bis 15.000 Tonnen Speisereste verwertet. Gewonnen werden 4 Millionen Kilowattstunden elektrische Energie sowie 4,4 Millionen Kilowattstunden Wärmeenergie. Durch diese energieeffiziente Energieerzeugung werden jährlich 6,2 Millionen Kilowattstunden Elektrizität und Erdgas sowie 2.868,4 Tonnen CO2-Emissionen eingespart.
Das Projekt Speiserestevergärung in der Kläranlage der Schleswiger Stadtwerke wurde von der Jury der Innovationsstiftung als vorbildlich und innovativ bewertet. Die Ausstrahlung über Schleswig-Holstein hinaus und der Vorbildcharakter für andere Kommunen waren maßgebend für die Vergabe des Preises.
Der Preis der Innovationsstiftung Schleswig-Holstein ist mit einer Summe von 10.000 Euro dotiert, die an die Stadt Schleswig übergeben wurde. Das Geld soll nun für weitere Energieprojekte in der Stadt eingesetzt werden.
Im Sommer 2007 haben die Schleswiger Stadtwerke die erste Speiserestevergärungsanlage zur effizienten Energiegewinnung in Deutschland in Betrieb genommen. In einem zusätzlichen Blockheizkraftwerk wird weitestgehend klimaneutral Strom und Wärme produziert. Der Strom wird in Schleswig und im Umland als Ökostrom vertrieben und die Wärme wird in das örtliche Wärmenetz geleitet, wodurch unter anderem das Klärwerk selbst sowie das dänische Gymnasium, die A.P. Möller Skolen "Auf der Freiheit", versorgt werden.
Gewonnen wird die Energie aus zerkleinerten und pasteurisierten Speiseabfällen, die zum Beispiel in Großküchen und Gaststätten in ganz Schleswig-Holstein anfallen. Die Speisereste werden täglich von der Firma Jokschus aus Husum eingesammelt, aufbereitet und per Tankwagen in das Schleswiger Klärwerk gefahren. Aus dem vergärten Speisebrei wird Biogas hergestellt, aus dem in einem extra dafür erweitereten Blockheizkraftwerk Strom und Wärme erzeugt wird.
Jährlich werden durch das Verfahren in Schleswig 12.000 bis 15.000 Tonnen Speisereste verwertet. Gewonnen werden 4 Millionen Kilowattstunden elektrische Energie sowie 4,4 Millionen Kilowattstunden Wärmeenergie. Durch diese energieeffiziente Energieerzeugung werden jährlich 6,2 Millionen Kilowattstunden Elektrizität und Erdgas sowie 2.868,4 Tonnen CO2-Emissionen eingespart.
Das Projekt Speiserestevergärung in der Kläranlage der Schleswiger Stadtwerke wurde von der Jury der Innovationsstiftung als vorbildlich und innovativ bewertet. Die Ausstrahlung über Schleswig-Holstein hinaus und der Vorbildcharakter für andere Kommunen waren maßgebend für die Vergabe des Preises.
Der Preis der Innovationsstiftung Schleswig-Holstein ist mit einer Summe von 10.000 Euro dotiert, die an die Stadt Schleswig übergeben wurde. Das Geld soll nun für weitere Energieprojekte in der Stadt eingesetzt werden.
